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Schulpraktische Übungen

Schulpraktische Übungen

Name: Anna- Magdalena Walther (Mathematik und Biologie /4. FS)

Schule: KGS „ W. v. Humboldt“ mit 6 G1 am 20.05.2014, 9:20 Uhr bis 10:50 Uhr

Betreuung: Frau E. Malitte

Stundenthema: Einführung von Schrägbilder von Würfeln und Quadern
 

Bedingungen

Institutionelle Bedingungen:

Klassengröße und Zusammensetzung: 20 Schüler im Alter von 11-12 Jahren, davon 10 Jungen und 10 Mädchen, ein Schüler zeigt starke Anzeichen auf eine Hyperaktivitätsstörung

Lernumgebung: Die Schüler sind in der 6. Klassen einer kooperativen Gesamtschule mit gymnasialem ZweigDie Schüler sitzen in drei Bankreihen mit Blick zur Tafel ( genaue Aufteilung siehe Sitzplan). Der Klassenraum hat eine angemessene Größe.
An den Wänden sind selbsterstellte Plakate und Verhaltensregeln, unabhängig vom Unterrichtsfach Mathematik.

Ausstattung des Raumes: Arbeitsmaterialien wie Overheadprojektor,Kreide und Zeichenwerkzeug für die Tafel sind vorhanden.

Zeitliche Gliederung des Schulalltages:2. Block nach der Hofpause, danach Mittagspause
 

Anthropologische Bedingungen:

Sachstrukturteller Entwicklungsstand: Kenntnis über parallel und senkrecht, sowie Besonderheiten von Würfeln undQuadern vorhanden, Wissensstand der SuS sehr unterschiedlich

soziale Aspekte der Klasse: derUmgangston ist überwiegend freundlich, hohe Lernbereitschaft, gutes und positives Lernklima, positives Konkurrenzdenken, leichtes Konfliktpotential zwischen bestimmten Schülern, rege Beteiligung am Unterrichtsverlauf besonders geprägt durch die leistungsstarken SuS
 

Sachanalyse

Sach Didaktisch:
Didaktisch-methodische

begründete Auswahl und Gewichtung von Inhalten/ Teilaspekten: Vorbereitung, wichtig für die Konstruktion der Schrägbilder, Anfertigung des Schrägbildes am Beispiel des Würfels, da die Verhältnisse leichter zu erkennen sind


Gegenwarts- und Zukunftsbezug des Themas:wie entsteht ein 3-dimensionaler Körper auf eine 2-dimensionalem Blatt Papier, räumliche Vorstellungskraft wird weiterentwickelt, Grundstein für Schrägbilder von Körpern im Schulalltag

Bezug zum Bildungsplan: „ Netze und Schrägbilder von Quadern (auch für den Spezialfall Würfel) skizzieren und zeichnen“ ( FLP. S. 38) Grundlegende Wissensbestände: Schrägbild


Stellung der Stunde innerhalb der Einheit: 8. Stunde zu Würfeln und Quadern

Sach Methodisch:

methodische Überlegung:

Überlegungen / Begründungen der Unterrichtsphasen:

  • Methodeneinführung ( Ampelkarten): SuS sollen motiviert werden. Qualitative Rückmeldung des aktuellen Wissensstandes, sowie Rückmeldung bei eventuellen Problemen
  • Wiederholung und Problemorientierung: Wiederholung von Parallelität und Snekrechte um in angemessener Fachsprache das Schrägbild konstruieren zu können
  • Experimentierphase und Problemorientierung: SuS sollen vom Realobjekt ( Würfel) ein Schrägbild anfertigen. SuS sollen darüber nachdenken, wie bekomme ich einen 3-dimensionalen Körper auf ein 2-dimensionales Blatt Papier
  • Spontanphase an der Tafel: SuS sollen im offenem Unterrichtsgespräch ihre Meinung begründend vertreten, entdecken von Fehlern und erklären wie sie entstehen konnten ohne zu werten
  • Erarbeitung: SuS sollen gemeinsam ein Schrägbild eines Würfels nach den besprochenen Kriterien anfertigen
  • Sicherung: Entwicklung eines Ablaufplanes für die Anfertigung eines Schrägbildes
  • Transfer und Übungsphase: SuS sollen verschiedene Schrägbilder von Würfeln und Quadern vervollständigen
Überlegungen / Begründungen der Methoden/ Medienwahl:

  • Ampelkarten: dienen der qualitativen Rückmeldung von jedem einzelnem
  •   Overheadprojector mit Folie und Geodreieck: Veranschaulichung, jeder kann dem Schüler und dem Lehrer folgen, das Geodreieck hat nützliche Hilfslinien
  • Würfel als Realobjekt: dient der besseren räumlichen Darstellung. SuS haben etwas in der Hand
  • Tafel: dient der Anbringung der erarbeiteten Zeichnungen. SuS können dem Schüler und dem Lehrer entsprechend folgen
  • Arbeitsblatt: SuS können darauf zeichnen und können es mit nach Hause nehmen und müssen es nicht am Ende des Schuljahres, wie das Lehrbuch, abgeben
Überlegungen / Begründungen der Sozialformen:

  • arbeitsgleiche Gruppenarbeit: gemeinsame Erarbeitung des neues Stoffgebietes. Jeder soll sich mit einbringen könnenund prduktiv zum Geschehen beitragen
  • gelenktes und fragend-entickelndes Unterrichtsgespräch: SuS sollen durch Anleitung des Lehrers eienn geeigneten Weg zur Problemlösung finden
  • Einzelarbeit: jeder soll für sich einen Weg fidnen, das Problem zu lösen, eigene Gedanken machen
  • Rundgespräch im Kreis: Distanz zwichen SuS und Lehrer wird aufgebrochen. SuS kommen in Bewegung, Aktivierung
zu möglichen Alternativen/ Puffern:

  • ein 2. Arbeitsblatt mit unvollständigen Schrägbilder mit einem höherem Anforderungsbereich
  •  Konstrukion eines Quaders auf weißem Papier

Sach Lernziele:

Kompetenzerwerb in Bezug auf:
fachliche Ziele:

  • T1 Wiederholung Parallelität und Senkrechte
  • T2 SuS entwickeln eine Vorstellung für die, Darstellung eines Schrägbildes eines Würfels
  • T3 SuS können ein Schrägbild eines Würfels konstruieren

methodische Ziel:

  • SuS erlernen den Umgang mit den Ampelkarten
  • K3/K4:Bereiche oder Situationen, die modeliert werden sollen, in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen / verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten und Situationen anwenden, interpretieren und unterscheiden -> SuS sollen seölbstständig einen Spielwürfel in Form eines Schrägbildes auf ihr Bölatt zeichnen
  • K4 / K6 / K1: verschiedene Formen der Darstellung von mathematischen Objekten und Situationen anwenden, interpretieren und unterscheiden und Beziehungen zwischen Darstellungsformenerkennen ->  SuS sollen die Zeichnungen untereinander analysieren, begründen und argumentieren
  • K3: Bereiche oder Situationen, die modelliert werden sollen, in mathematische Begriffe, Strukturen und Relationen übersetzen -> Wie genau gehe ich vor, wenn ich einen 3-dimensionalen Körper auf ein 2-dimensionales Blatt Papier bekommen will
  • K2 / K6: geeignetet heuristische Hilfsmittel, Strategien und Prinzipien zum Problemlösen auswählen und anwenden und die Plausibilitätder Ergebnisse überprüfen, sowie das Finden von Lösungsideen und die Lösungswege reflektieren / Überlegungen, Lösungswege bzw. Ergebnisse dokumentieren, verständlich darstellen und präsentieren, auch unter Nutzung geeigneter Medien, die Fachsprache adressgerecht verwenden -> Zusammenfassung und Festhalten der Arbeitsschritte
  • K2: geeignete heuristische Hilfsmittel, Strategien und Prinzipien zum Problemlösenauswählen und anwenden und die Plausibilität der Ergebnisse überprüfen, sowie das Finden von Lösungsideen und die Lösungswege reflektieren -> selbstständige Übungsphase
personale Ziele:

  • SuS können sich individuell an einem Schrägbild ausprobieren
  • SuS können Schrägbilder von Würfeln und Quadernkonstruieren
soziale Ziele:

  • SuS können in der Gruppe über die eigenständig, erarbeiteten Schrägbilder urteilen und argumentieren

Verlaufsplan

  Zeitdid. FktInhaltmeth. GrundformLehrer/SchülerMedienTZ
09:55
3 min
MotivationMobilisierung-SuS sollen aufstehen,
L.: "Da der Kopf gerade sehr beansprucht wurde, wollen wir uns kurz lockern. Also steht bitte alle auf und wir fangen mit dem Kopf an.
Von Kopf bis Fuß soll alles ein mal durchgeschüttelt werden. Es folgen 3 Heck-Streck-Sprünge
--
09:58
4 min
ZielorientierungMethodeneinführungLehrervortragAusblick der Stunde.
L.: " Wir werden uns heute mit den Schrägbildern von Würfeln und Quadern beschäftigen. Vorher werden wir kurz Parallelität und Senkrechte wiederholen. Jedoch, bevor wir starten würde ich gern eine neue Methode mit euch einführen." L. hält die Ampelkarten hoch und teilt sie aus.
L.:" Das sind Ampelkarten. Ab und zu werde ich euch Fragen stellen, die ihr mir anhand dieser Karten beantworten könnt. Rot steht für, ich habe keine Ahnung, gelb steht für, ich habe es so in etwa verstanden und die grüne bedeutet, dass ihr es verstanden habt. Dann würde ich gleich mit einer Frage anfangen und schauen, ob ihr das System verstanden habt. Wie fandet ihr den Test?"
SuS sollen an Hand der Apelkarten Rückmeldung zur Schwierigkeit des Testes geben.
Ampelkarten 
10:02
5 min
WiederholungÜberprüfung des Wissenstandes zu den geometrischen Eigenschaften parallel und senkrechtUG: gelenktesL.: "Was bedeutet senkrecht und was bedeutet parallel?"
SuS sollen mit eigenen Worten erklären, was dies bedeutet. Anhand einer Folie sollen konkret sagen, was parallel/senkrecht ist und begründen.
Sus werden aufgefordert, dies auf der Folie zu beweisen.
Overheadprojektor
Folie
Geometriewerkzeug
T1
10:07
7 min
Problemorientierung
Experimentierphase
Erarbeitung
K3,K4
Wie bekomme ich einen 3-dimensionalen Körper auf ein 2-dimensionales Blatt PapierEinzelarbeitL. teilt jedem S. einen kleinen Spielwürfel aus.
Sus sollen anhand des Realobjektes versuchen einen großen Würfel auf ihr Blatt Papier zu zeichnen.
Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern das erkunden und ausprobieren
Hefter
Realobjekt (Würfel)
Geometriewerkzeug
T2
10:14
7 min
Spontanphase
K4, K6, K1
Analyse, wie sieht der gmathematisch, gezeichnete Würfel ausRundgespräch
UG: fragend-entw
SuS sollen ihre Zeichnungen an die Tafel bringen. SuS stehen im Kreis vor der Tafel. SuS sollen nach ihrem Empfinden entscheiden, welches Schägbild am bestern gelungen ist und begründenTafel
T2
10:21
13 min
Erarbeitung
Transfer
Spontanphase
K3
Schrittweise Anleitung für die Konstruktion eines Schrägbildes für den WürfelUG: gelenktesSuS gehen zurück an ihren Platz.
In Zusammenarbeit wird ein Verfahren entwickelt zur Anfertigung eines Schrägbildes.
SuS sollen sagen, mit welchem Sritt sie beginnen würden und sollen im gleichen Zug an die Tafel und sichselbst ausprobieren. Dies geht so lange, bis ein Schrägbild eines Würfels an der Tafel entstanden ist.
L. achtet darauf, dass die SuS mitkommen und ein Schrägbild im Hefter entsteht.
Am Anfang sollen die sichtbaren Kanten gezeichnet werden.
Für die Darstellung in der Tiefe wird die Kante um die Hälfte gekürzt und in einem Winkel von 45° dargestellt.
Die nicht sichtbaren Kanten folgen, werden jedoch nur gestrichelt gezeichnet
Tafel
Geometriewerkzeug
Hefter
T3
10:34
7 min
Ergebnissicherung
K2, K6
Zusammenfassung der ArbeitsschritteUG: gelenktesSuS sollen in ihren Worten erklären, was wir in welcher Reihnenfolge getan haben.
L. schreibt an der Tafel mit
es soll ein Leitfaden zur Erstellung eines Schrägbildes entstehen
Tafel
Hefter
T3
10:41
9 min
Anwendung
Transfer
Festigung
K2
selbstständig vorgegebene Würfel- und Quaderschrägbilder ergänzenEinzelarbeitSuS sollen auf dem Arbeitsblatt die Schrägbilder vervollständigen. Dabei gibt es zwei Schwierigkeitsstufen.
L. fragt, ob es Probleme gibt ( Einsatz der Ampelkarten)
L. versucht individuell auf Fragen einzugehen.
Ende der Stunde: Arbeitblätter sollen als Hausaufgabe bearbeitet werden.
Arbeitsblatt
Geometriewerkzeug
T4

 

1.1Anhänge sind nötig
 

    Sitzplan.pdf 
    ParallelSenkrecht.pdf 
    Tafelbild.pdf 

 


 

Literatur

Elemente der Mathematik 6- Sachsen Anhalt" vom Schroedelverlag, 2008

Rahmenrichtlinien Sachsen-Anhalt Gymnasium Mathematik 5-12 (zu finden unter: http://www.bildung-lsa.de/pool/RRL_Lehrplaene/mathegyma.pdf)

Allgemeine mathematische Kompetenzen im Fach Mathematik

Brigitte Penzenstadler: Geometrie - 5./6. Klasse: Flächen und Körper, Mathetraining in 3 Kompetenzstufen, 2011 Persen Verlag, Buxtehude, Seite 6 und 11